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Das Rautenstrauch-Joest-Museum in Köln zeigt bis zum 15. März 2026 die Ausstellung AMAZÔNIA von Sebastião Salgado, einem der weltweit renommiertesten Fotografen. Er verstarb am 23. Mai 2025 in Paris. Kuratiert wurde die Ausstellung von Lélia Wanick Salgado, die Ehefrau von Sebastião Salgado. AMAZÔNIA richtet den Blick auf den Regenwald, die indigenen Gesellschaften, die ihn prägen und bewahren und auf den Klimawandel.

Die Atmosphäre im Ausstellungsraum gleicht dem Eintauchen in einen Wald. Das Licht ist gedämpft. Die großformatigen Schwarz-Weiß-Fotografien hängen frei im Raum. Insgesamt werden über 200 Fotografien von Sebastião Salgado präsentiert.

Die Klangcollage von Jean-Michel Jarre ist perfekt gewählt. In der Mitte der Ausstellungsfläche befinden sich mehrere hexagonale Pavillons. Sie sind den traditionellen Gemeinschaftshäusern der Indigenen, den sogenannten Ocas, nachempfunden. In diesen Pavillons werden Porträts und Interviews verschiedener indigener Völker präsentiert.

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Mehr Informationen

An der rechten Kopfseite befinden sich zwei kleinere Räume, in denen Fotografien und Porträts projiziert werden. Die Bilder werden von Musik begleitet. Am anderen Ende der Ausstellung finden sich Informationen zur Organisation INSTITUTO TERRA. Die Besucher werden dazu aufgefordert, sich für den Schutz dieses einzigartigen Ökosystems einzusetzen und die Rechte der indigenen Völker zu unterstützen.

Begleitprogramm

Zusätzlich gibt es im Rahmen des Kölner Begleitprogramms „DIE ZUKUNFT IST INDIGEN“ weitere mediale Beiträge, die aktuelle Perspektiven auf Klimagerechtigkeit und die Rechte der Natur beleuchten (nicht der Teil der Sonderausstellung)

Ausstellungsimpressionen

Weiterführende Informationen

Sebastião Salgado (Fotograf, Fotoreporter und Umweltaktivist)

Kuratorin: Lélia Wanick Salgado

Musikalische Komposition: Jean-Michel Jarre

INSTITUTO TERRA
1998 beschlossen Lélia Deluiz Wanick Salgado und Sebastião Salgado, den Wald auf dem degradierten Familiengut wiederherzustellen. Heute sind sie eine weltweit führende NGO in den Bereichen Ökosystemwiederherstellung, Umweltbildung und nachhaltige ländliche Entwicklung.

Fazit:
Das Ausstellungskonzept mit den großformatigen Schwarz-Weiß-Fotografien, begleitet von hervorragender Musik, hat mir sehr gut gefallen. Die Ausstellung ist ein echtes Highlight – Bravo! Für die Sonderausstellung solltet ihr gute zwei Stunden einplanen. Lohnenswert ist auch das Begleitprogramm „DIE ZUKUNFT IST INDIGEN“.

Das Einzelticket AMAZONIA kostet 15 €, ermäßigt: 12 €, das Kombiticket für die Dauerausstellung und AMAZONIA: 18 €, ermäßigt: 15 €. Der vergleichbar hohe Eintrittspreis ist mein einziger Kritikpunkt.

Rautenstrauch-Joest-Museum

Cäcilienstraße 29-33
50667 Köln
Telefon 0221 / 221 – 313 56
Website: rjm@stadt-koeln.de

Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag: 10-18 Uhr
Donnerstag: 10-20 Uhr

1. Donnerstag im Monat: 10-22 Uhr
(an Feiertagen 10-18 Uhr)

Montags geschlossen