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Lion, Lion, Lion

Der Tag beginnt mit hohen Temperaturen. Gut das es gleich ins Wasser geht.
 Vero erzählte von einem „Segal de Mer“ (Bärenkrebs) in der Nähe zu der Grotte á Corail. Unser Plan: Wenn die Sicht an den Gorgonien gut ist tauchen wir zuerst dorthin, danach steigen wir auf 28-30m und tauchen weiter zum Segelboot. Danach die Steilwand entlang. Wenn wir noch genug Luft haben tauchen wir weiter zu der Grotte á Corail und suchen nach dem Bärenkrebs. Zurück geht es über das Plateau auf 10-15m wieder zum Schlauchboot.

Die Sicht war wieder recht gut. Wir konnten die Tiere auf den Gorgonien gut ausmachen. Es waren drei Exemplare die sich dort niedergelassen hatten. Auch die kleinere Gorgone seval an der Steilwand haben wir wieder gefunden. In Sorge das die Luft für eine große Runde nicht ausreicht haben wir nur kurz nach dem Bärenkrebs Ausschau gehalten. Leider haben wir den ihn bei diesem Tauchgang nicht gefunden. Auf dem Rückweg über das Plateau begrüßte uns auch wieder ein große Merou. Es war jedoch auch ohne Bärenkrebs für uns ein sehr schöner Tauchgang.

Le soir

Für die Suche nach dem Bärenkrebs gab es noch einen zweiten Versuch am Abend. Unser Plan: Um Luft zu sparen tauchen wir an der Steilwand auf 15-20m zu der Grotte á Corail und suchen dann den Bärenkrebs. Danach geht es über das Plateau zurück.
Als wir an der Steilwand ankamen „regnete“ es Fische – Wow, riesige Schwärme von Sadinen und Laxirfischen(?) flitzen an uns vorbei – von oben nach unten und unten nach oben.Diese Menge an Fisch haben wir am Lion so noch nie gesehen. Dazwischen die vielen Castagnolle (Mönchsfisch).


Segal de Mer (Bärenkrebs)

Andrea hatte keine Kamera mitgenommen um mit der Lampe besser die Spalten absuchen zu können. Wir erreichten die Grotte á Corail und Andrea schaute in die Spalten. In der zweiten (oder dritten) Spalte saß der Bärenkrebs. Viola! Zurück ging es dann wieder im gemächlichen Tempo über das Plateau. Vier Merous leisteten uns dabei Gesellschaft.
Am Ende des Plateaus halten sich gewöhnlich einige Bernhard-lérmite (Einsiedlerkrebse) auf. Doch es war wahrscheinlich noch zu früh. Sie werden erst in der Dunkelheit richtig aktiv. Als Entschädigung trafen wir auf einen großen Chapon (Drachenkopf), das Ende einer Bonellie (Grüne Bonellia), einen schlafenden Pfauen-Lippfisch und einen kleinen Einsiedlerkrebs. Ein nicht so häufig zu beobachtender Fisch lag direkt unter dem Boot, ein Echsenfisch (Lézard).



Bier, Wein, Baguette und vegetarische Spieße

Mit einem anschließenden Apero am Lion klang der Abend aus. Für den nächsten Tag haben wir uns mit Aline zu einem Apnée-Shooting verabredet.
 
à demain
Stefan